Wissenschaftliche Publikationen

Unternehmensnachfolge in deutschen Familienunternehmen: intern versus extern?


Diplomarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,0, Johannes Kepler Universität Linz (Institut für Unternehmensgründung und Unternehmensentwicklung), Sprache: Deutsch;


2012, 131 Seiten, Deutsch, Verlag: GRIN Verlag GmbH, ISBN-10: 3656093555, ISBN-13: 9783656093558


Abstract: Im Rahmen dieser Diplomarbeit wird das Thema der Unternehmensnachfolge in Familienunternehmen behandelt, wobei die verschiedenen Formen der Übergabe auch bezüglich der Unterschiede zwischen einer familieninternen und familienexternen Nachfolge aufbauend auf theoretischen Grundlagen beschrieben werden.

Anhand der Analyse der vorhandenen Forschungen und empirischen Studien im deutschsprachigen Raum wurde im Weiteren ein Modell entwickelt, welches anhand von 13 Kriterien Unterschiede zwischen einer familieninternen und familienexternen Nachfolge darstellt. Dieses Modell zeigt deutlich, dass es bedeutende Unterschiede zwischen einem familieninternen und familienexternen Nachfolger je nach Aspekt gibt, aber jeder Unternehmer für sich entscheiden muss, welche Aspekte für ihn bezüglich seines Nachfolgers wichtig sind. Aus diesem Grund kann das Modell keine klare Entscheidungslinie vorgeben, soll aber als Entscheidungshilfe für die Wahl eines Nachfolgers in der Unternehmenspraxis dienen und einen Denkanstoß für weitere Forschungen liefern.


Finanzierung von Familienunternehmen - Ein Literaturüberblick


Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich BWL - Investition und Finanzierung, Johannes Kepler Universität Linz (Institut für betriebliche Finanzwirtschaft), Veranstaltung: Wissenschaftliches Seminar - Finanzwirtschaft, Sprache: Deutsch;


2012, 27 Seiten, Deutsch, Verlag: GRIN Verlag GmbH, ISBN-10: 3656235910, ISBN-13: 9783656235910


Der Begriff „Familienunternehmen" ist weit verbreitet und obwohl es keine eindeutige Abgrenzung dieses Terminus gibt, besteht in der Wirtschaft eine allgemeine Vorstellung von der Bedeutung dieser Bezeichnung. Das Ziel dieser Arbeit ist es über die „Finanzierung von Familienunternehmen" einen literarischen Überblick bezüglich des Themas allgemein und über die Forschungsarbeiten der letzten Jahre zu geben. Bevor aber das zentrale Thema der Finanzierung näher erläutert wird, wird am Anfang dieser Arbeit zuerst eine Definition von Familienunternehmen dargestellt, wobei diese aufbauend auf der Eingrenzung der Bedeutung von Familie als Ausgangspunkt erfolgt. Darauf folgt eine nähere Beschreibung der Familienunternehmen anhand ihrer Charakteristika und außerdem werden die wichtigsten Unterschiede zwischen Familienunternehmen und Nicht-Familienunternehmen herausgearbeitet. Mithilfe von empirischen Ergebnissen wird dann aufgezeigt, wie sehr Familienunternehmen die Unternehmerlandschaft prägen und welche Rolle Familienunternehmen als Arbeitgeber spielen. Kapitel 3 stellt aufbauend auf der allgemeinen Charakterisierung von Familienunternehmen das zentrale Kapitel dieser Arbeit dar, in welchem wichtige Finanzierungsinstrumente, die bei Familienunternehmen eine Rolle spielen, beschrieben werden. Diese Möglichkeiten der Finanzierung werden zusätzlich mit empirischen Ergebnissen von diversen Studien verknüpft, um die Bedeutung der einzelnen Instrumente für Familienunternehmen aufzuzeigen. Abschließend werden noch eine kurze Zusammenfassung und eine kritische Stellungnahme bezüglich der Finanzierungsmöglichkeiten von Familienunternehmen sowie der Problematik der empirischen Studien gegeben.


Restarter -  Eine zweite Chance für gescheiterte Unternehmer?


Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich BWL - Unternehmensgründung, Start-ups, Businesspläne, Note: 1,0, Johannes Kepler Universität Linz (Institut für Unternehmensgründung und Unternehmensentwicklung), Veranstaltung: Seminar 1 aus Unternehmensgründung, Sprache: Deutsch;


2012, 25 Seiten, Deutsch, Verlag: GRIN Verlag GmbH, ISBN-10: 3656145873, ISBN-13: 9783656145875


Im Rahmen dieser Seminararbeit werden die Erfolgschancen von Restartern bei einer erneuten Unternehmensgründung erläutert. Nachdem vorab der Begriff Restarter derzeit noch nicht einheitlich in der Literatur definiert wird, ergeben sich natürlicherweise in der Forschung häufig große Widersprüche über die Chancen und Risiken von Wiederholungsgründern. Um diese Erfolgschancen besser bewertet zu können, wird daher versucht, soweit als möglich die Definition des Restarters zu vereinheitlichen und hierauf zuerst die theoretischen Grundlagen für den künftigen Erfolg anhand der Humankapital- und Signaling-Theorie zu erläutern. Aufbauend auf den theoretischen Rahmenbedingungen sollen dann einige Studien, die bereits rundum den Erfolg von Restartern durchgeführt wurden, vorgestellt werden. Abschließend werden noch die theoretischen Kenntnisse mit den Untersuchungsergebnissen verglichen, wobei sich aufgrund der unterschiedlichen Definitionen und Untersuchungsmethoden divergente Ergebnisse ergaben.


Erläuterungen wichtiger Begriffe in der Unternehmensnachfolge


2015, 33 Seiten, Deutsch, Verlag: GRIN Verlag GmbH, ISBN-10: 3656921237, ISBN-13: 9783656921233


In dieser Arbeit geht es um Begriffsdefinitionen, die in der Unternehmensnachfolge von großer Bedeutung sind. Dazu gehören z.B.: Familienunternehmen, Unternehmensnachfolge, Schenkung, Vererbung, Management-Buy-Out, Management-Buy-In, Owner-Buy-Out, Institutioneller Buy-Out, Leveraged-Buy-Out und Unternehmensverkauf an Dritte.

In der Literatur hat sich bis heute keine klare Definition des Begriffes Familienunternehmen durchgesetzt. Lansberg, Perrow und Rogolsky setzten sich im Jahr 1988 mit dem Thema in ihrem Aufsatz Family Business as an Emerging Field auseinander und konnten hierfür keine eindeutige Lösung finden. Auch Handler, Littunen und Hyrsky konnten in den Jahren 1989 bzw. 2000 feststellen, dass eine eindeutige Definition fehlt. Einige Autoren sprechen in diesem Zusammenhang auch von einem family business definition dilemma . Diese Uneinigkeit der Definition von Familienunternehmen lässt sich auch heute noch in wissenschaftlichen Arbeiten finden, welche empirische Ergebnisse schwer vergleichbar machen. Hierbei betreffen die divergierenden Unterschiede oft das Eigentum und die Leitung in Familienunternehmen und weniger Merkmale wie Rechtsform oder Umsatz. Bevor einige Definitionen aus der Literatur näher erläutert werden, wird in dieser Arbeit zuerst der Begriff Familie abgegrenzt.


Familieninterne und familienexterne Unternehmensnachfolge. Charakteristika, Phasenmodelle, Finanzierung


2015, 64 Seiten, Deutsch, Verlag: GRIN Verlag GmbH, ISBN-10: 3656922284, ISBN-13: 9783656922285


In dieser Arbeit geht es um die Familieninterne und Familienexterne Unternehmensnachfolge. Hierbei wird unter anderem auf Motive für die Übergabe an einen Nachfolger, Phasenmodelle der Nachfolge, Werteorientierung in Familienunternehmen, Unterstützungen bei der Unternehmensnachfolge und Übernahmefinanzierung eingegangen.

Im Rahmen der Unternehmensnachfolge von Familienunternehmen gibt es verschiedene Gründe, wie etwa ein fortgeschrittenes Alter des Unternehmers, ein Notfall wie beispielsweise Krankheit, Unfall oder Tod des Unternehmers, aber auch viele weitere Gründe können ausschlaggebend sein, die eine Übergabe des Unternehmens erfordern. In diesem Zusammenhang gibt es sowohl geplante als auch ungeplante Übernahmen, wobei die Beweggründe für eine Übergabe im Weiteren sowohl die Wahl des Nachfolgers, ob familienintern oder familienextern gesucht wird, als auch die Erwartungen an einen Nachfolger beeinflusst. In den folgenden Kapiteln sollen daher einerseits die Ziele einer Nachfolgeregelung näher beschrieben werden sowie die unterschiedlichen Gründe für die Entscheidungen für einen familieninternen bzw. familienexternen Unternehmensnachfolger.